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Wie soll mein Produkt heißen?

04. Juli 2018

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Jedes Kind braucht einen Namen. Während für den Nachwuchs vielerlei Namensbücher bereitstehen und die gesamte Verwandtschaft mit Vorschlägen wetteifert, muss für eine Produktneuheit echt stark gegrübelt werden.

Ein Kind mit einem nicht allzu glücklich gewählten Namen muss zwar so einiges an Spöttelei im Leben über sich ergehen lassen. Dass der Name aber zur Erfolgsbremse wird, ist eher die Ausnahme. Bei einem Produkt, das den Markt erobern soll, sieht das ganz anders aus. Daher wird die Namensfindung in der Regel einer Kreativagentur überlassen. Es sei denn das Produkt soll genau wie sein Erfinder heißen. Man denke an Motoren, die sich Otto oder Wankel rufen lassen.

Erblickt ein neues Waschpulver, ein Snack oder eine App das Licht der Welt, steckt meist ein ganzes Schöpferteam dahinter. Hier heißt es dann, einen breiten Konsens zu erzielen und einen Produktnamen zu entwickeln, der dem Waschwunder, Leckerli oder der alles revolutionierenden App eine Chance auf dem umkämpften Markt einräumt.

Welche Kriterien sollte ein erfolgreicher Produktname erfüllen?

Auf jeden Fall sollte der Name einmalig und damit unverwechselbar sein. Kurze, einfache Wortschöpfungen merken sich leicht. Allerdings müssen sie gut les- und schreibbar sein. Hat der Name einen schönen Klang, können Emotionen ausgelöst werden und es entstehen positive Bilder. Bei aller Fantasie muss der Name natürlich zum Produkt passen, also den Nutzen des Produkts auf den Punkt bringen. Darüber hinaus sollte er möglichst für Vertrauen werben und Qualität signalisieren.

Gut zu wissen: Vokale wie a, o und u wirken beruhigend; helle Laute wie i oder e werden oft als dynamischer, aber auch aggressiver wahrgenommen. Besitzt der Produktname etwas Merkwürdiges – im wahrsten Sinne des Wortes – so bleibt er meist hängen. Der potenzielle künftige Nutzer beschäftigt sich bewusst oder unbewusst mit ihm.

Sind ein paar Vorschläge zu Papier gebracht, gilt es noch einmal gut abzuwägen und gründlich zu prüfen, ob der Name auch wirklich neu und einmalig ist. Denn anderenfalls kann er nicht als Marke eingetragen und auf diese Weise geschützt werden.

Vorsicht Verwechslungsgefahr!

Der Weg zu einem guten und einzigartigen Produktnamen kann lang und holprig sein. Bevor ein Streit wegen Verwechslungsgefahr vor Gericht ausgetragen werden muss, sollten Produktnamen einer tiefgehenden Markenrecherche unterzogen werden. Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) stellt vielerlei Bedingungen an eine Marke, damit sie auch dauerhaft eingetragen bleiben kann.

Daher muss bevor eine Marke angemeldet werden darf, beispielsweise auf die vier Arten der Ähnlichkeit geachtet werden. Das betrifft die Ähnlichkeit im Schriftbild, im Klang und der Bedeutung sowie die Gleichheit von Namensbestandteilen. Die Namen bekannter Marken sollten besser großflächig umschifft werden; selbst wenn das eigene Produkt aus einem völlig anderen Bereich stammt. – Eine Kreativagentur findet garantiert einen einzigartigen Namen, der nicht verwechselt werden kann.

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