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Webdesign: Trends 2018

22. November 2017

Design
Bild zu den Webdesign-Trends 2018

 

Ein Blick in den öffentlichen Raum – Bahnen, Busse, Restaurants etc.  – genügt, um zu erkennen:  Der allseits beliebteste Konversationspartner ist das Smartphone. Dem wurde bisher Rechnung getragen, indem Websites ein Responsive Design erhielten. Auf diese Weise wurden Webinhalte sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Geräten so gut wie möglich angezeigt. Die Webdesign Trends für 2018 gehen weiter; sie zeigen in Richtung Mobile First.

Mobile first – die perfekte Nutzerführung

Um auf dem Smartphone mit Genuss zu surfen, verlangt es nach einer komfortableren Benutzerführung. Wo sollte beispielsweise das Menü angeordnet sein? Eine Standard-Variante ist das sogenannte Hamburger Menü. Das entsprechende Icon (drei Striche untereinander) ermöglicht per Klick auf tieferführende Menüpunkte und Inhalte zu gelangen. Es gibt aber viel elegantere und vor allem optimalere Lösungen. – 2018 wird zeigen, wie frisches Webdesign häufig so ausgerichtet ist, dass die gesamte Website als Menü fungiert. Illustrationen oder Fotos sollen zum Klicken animieren, und das möglichst vertikal und horizontal.

Wer sichergehen will, dass Mobile first konsequent umgesetzt wird, sollte die Smartphone-Version zuerst zu entwickeln.

Gelungene Visualisierung

Website-Nutzer möchten optisch angesprochen werden, Textwüsten schrecken ab. Im Idealfall sollte mithilfe von Fotos, Illustrationen, auch durch den Einsatz von Erklärvideos eine Geschichte erzählt werden. Knallige Farben sind eher out, zu den Trends für 2018 gehören warme, elegante Farbtöne. Vielleicht hält auch der derzeit angesagte Retro-Look noch eine Weile an.

Animationen, Gamification

Gelungene Effekte auf der Website verlangen nach entsprechender Programmierung. HTML5 ersetzt Flash. So erlauben entsprechende Scripts es, bei einem der Webdesign Trends für 2018 mitzumachen: der Gamification. Das heißt, die Webseite darf spielerisch konsumiert werden. Von Fachleuten erstellt, können Webpräsenzen so mit unverwechselbaren Highlights aufwarten, die die Nutzung kurzweilig und überraschend machen. Natürlich erhöht sich damit auch die Verweildauer der Besucher.

Schnelligkeit

„Zeit ist Geld“, das gilt auch für die Schnelligkeit einer Webseite. Niemand will lange warten, bis sich ihm die Tür zu den gewünschten Informationen oder Produkten öffnet. Kein Wunder, dass Google bereits jetzt Websites mit einem besseren Ranking belohnt, die AMP (Accelerated Mobile Pages) einsetzen. Der Vorteil von AMP besteht darin, dass die Ladegeschwindigkeit einer Website exakt vorausberechnet und skaliert werden kann. So kann die gesamte Größe einer Webseite auf ein Minimum reduziert werden. Dennoch gehört es zu den Webdesign Trends 2018 auf Datensparsamkeit zu achten. Die Websites werden verstärkt mit dem Smartphone genutzt, aber nicht überall sind die mobilen Internetverbindungen schon auf LTE-Niveau.

Und noch ein Tipp: Über die Schnelligkeit einer Site entscheidet auch das Hosting. Standardanbieter sind nicht unbedingt die geeignetsten Partner für rasant schnelle Websites.

Whitespace und Formenvielfalt

2018 soll der Trend zu deutlich flacheren Headergrafiken gehen, die nur noch maximal die Hälfte des Displays ausfüllen. Damit gewinnt der entstehende Whitspace (weiße Flächen auf der Webseite) wieder mehr Gewicht. Hier lassen sich wichtige Elemente herausragend platzieren. Das können Kontaktdaten sein, aber auch Handlungsaufforderungen oder wechselnde Aktionen.

Klassische Formen zur Strukturierung einer Website sind Kreise, Quadrate und Rechtecke. Die Verstärkung des Whitespace geht mit einer Erweiterung der Formen einher. So entdecken Webdesigner und Entwickler von CMS-Layout-Vorlagen auch weitere Formen wie Dreiecke oder Trapeze, die den Blick der Besucher gezielt in eine Richtung lenken.

Ausblick: Sprachbasierte Suche

Wer bereits heute mit Alexa kommuniziert oder Siri nach dem Wetter fragt, wird nicht überrascht sein, dass in Zukunft die sprachbasierte Suche an Bedeutung gewinnt. Daher ist es ratsam, schon jetzt die Homepage so zu erstellen, dass sie in Snippets die wichtigsten W-Fragen beantwortet.

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