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Webanalyse-Tools im Vergleich

14. Februar 2018

Illustration zu Blogthema Webanalysetools

 

Piwik heißt jetzt Matomo. Das ist doch mal ein guter Aufhänger, um drei der meist genutzten Webanalyse-Tools kurz vorzustellen und ein wenig voneinander abzugrenzen.

Gleich vorweg für Piwik-Nutzer: keine Sorge, der Name und das Logo haben sich geändert, alles andere bleibt gleich. So versichern es die Piwik-Schöpfer Matthieu Aubry und sein Team. Der neue Name soll die Vision des Projekts besser reflektieren. Matomo bedeutet Ehrlichkeit auf Japanisch.

Matomo

Fangen wir mit Piwik, pardon Matomo, an. Anders als bei Google Analytics & Co. hat der Nutzer dank Open Source die komplette Kontrolle über seine Daten; denn die liegen auf dem eigenen Server, nicht bei Drittanbietern. Das bedeutet allerdings, dass für die Einbindung neben dem Entwickler auch Arbeit für den Systemadministrator ansteht. Matomo verfügt über ein Plugin-System, sodass neue Funktionen relativ einfach integriert werden können. Allerdings sind viele Funktionen nicht in der kostenlosen Variante verfügbar, wie zum Beispiel ein ausführliches e-Commerce Tracking. Das Reporting fällt weniger detailliert aus als bei Google Analytics. Wer auf Hilfe angewiesen ist, sollte bedenken, dass er Support in der kostenfreien Variante nur durch eine eigenständige Recherche in Foren erhalten kann.

etracker Analytics

etracker ist das Analysetool eines Hamburger Anbieters und unterliegt dem deutschen Datenschutzrecht. Von Vorteil neben der Datenschutzkonformität ist der große Funktionsumfang. Die Funktionen sind je nach Version erweiterbar. etracker ist in jeder Ausführung kostenpflichtig. Ausführliche Anleitungen gibt es auf der Webseite des Unternehmens, für spezielle Fragen kann auch der Chat-Service genutzt werden. 

Google Analytics

Google Analyticsist kostenlos, die Daten werden auf externen Servern gespeichert. Die Hoheit über die gesammelten Daten wird durch eine vertragliche Vereinbarung mit Google gewährleistet. Datenschutzkonformität ist gegeben, wenn

  • die IP Adresse anonymisiert und ein Opt-out-Hinweis angeboten wird. (Ein Opt-out ist ein Hinweis an den Nutzer der Seite, dass sein Besuch anonym gespeichert wird.)
  • der Besucher der Speicherung seiner Daten widersprechen kann.
  • die Lebensdauer der Cookies auf eine Woche beschränkt wird.
  • Datensätze regelmäßig gelöscht werden.

Ein Profil des Nutzers darf nur dann erstellt werden, wenn es tatsächlich zu Werbezwecken dient. Weitere Vorteile:

  • Verzahnung mit weiteren Google Diensten wie AdWords, Search Console, Optimizer, YouTube, Google My Business und Google Data Studio;
  • auf Wunsch können demografische Daten erhoben werden (Alter, Geschlecht) auf Basis des umfangreichen Google Datenbestands;
  • Erstellung von Remarketing-Listen;
  • alle Funktionen sind kostenlos

Der Support für Google Analytics ist aufgrund der Reichweite und Nutzung deutlich umfangreicher und ausgeprägter als für Trackingsysteme wie etracker oder Matomo. In der Kundenberatung empfiehlt unser SEO-Team eindeutig Google Analytics. Große Firmen sollten zusätzlich zu Bezahllösungen greifen.

Google Tag Manager zum Einbau der Trackingcodes und Pixel

Unsere SEO-Experten raten ebenfalls zum Google Tag Manager. Mit ihm können Tracking Codes und Pixel auf der Webseite oder der mobilen App eingebaut werden, ohne dabei in den Quellcode einzugreifen. Hiermit können seitenweit Ereignisse abgefangen werden (z. B. Downloads, Scrolltiefe, Klicks auf Telefonnummern), ohne dass jede einzelne Seite bearbeitet werden muss. Die Auswertung der Daten selbst wird im jeweiligen Tool vorgenommen.

Wer sich nicht entscheiden möchte, kann (vorzugsweise über den Tag Manager) problemlos mehrere Analysetools gleichzeitig laufen lassen und in der Praxis vergleichen. Egal welches Tool eingesetzt wird, wichtig ist die korrekte Konfiguration und die Beschäftigung mit den statistischen Grundlagen der Datenerhebung. Anderenfalls kann es schnell zu Fehlschlüssen kommen.

Hier ist die Unterstützung durch Experten sinnvoll. Wenn Sie Fragen oder Wünsche haben, unser SEO-Team berät Sie gern.

Ihr Ansprechpartner:

Dirk Bansemir
Telefon: 030 220563060

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