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Mobile UX – Wischen, Zoomen und noch viel mehr

22. Mai 2019

Usability, Design
Abbildung Smartphone

 

In unserem ersten Blogbeitrag zum Thema User Experience Design (UX Design) haben wir bereits angerissen, dass eine optimale UX für mobile Endgeräte geradezu überlebenswichtig ist. Wer auf dem Smartphone nicht schnell zum Zug kommt, also die gewünschten Informationen oder Produkte findet, ist als potenzieller Kunde meist verloren. Das ist heute schon so und wird künftig immer mehr Nutzer betreffen. Denn das Smartphone ist fix und überall zur Hand. Wer sich in der Mittagspause oder in der Bahn auf dem Heimweg über bestimmte Produkte, Dienstleistungen oder Neuigkeiten informieren will, greift zum Handy.

Wird diese Chance vertan, weil die Website nicht handytauglich ist oder die Anpassung der Website für mobile Endgeräte nur halbherzig vorgenommen wurde, könnten Interessenten für immer verprellt sein. Was das bedeutet, liegt auf der Hand: verpasster Umsatz und somit verschenktes Bares.

Einfaches Navigieren

Ein großes Handicap sind beispielsweise lange Seitenladezeiten, aufwändige Bedienbarkeit durch umständliches Hin- und Herscrollen sowie uneinheitliche Strukturen. Wer all das vermeiden und stattdessen seinen Kunden eine positive User Experience vermitteln möchte, sollte die Erwartungen seiner Kunden kennen und natürlich auch erfüllen.

Mit der Verlagerung vieler Aktivitäten auf das Handy, entwickeln sich permanent neue mobile UX-Design Trends, immer in Abhängigkeit der technologischen Entwicklungen des Smartphones. Oberstes Ziel ist und bleibt dabei, dem Kunden ein positives Nutzererlebnis zu vermitteln. Und dazu gehört, ganz klar, das einfache Navigieren. So verbessern beispielsweise Navigationssymbole und Dropdown-Untermenüs oder Schiebemenüs die Navigation erheblich und sorgen damit für mehr Benutzerfreundlichkeit.

Mobiles UX-Design stellt sich neuen Ansprüchen

Mit der sich ständig verbessernden Technik der Smartphones, verändern sich auch die Ansprüche der Nutzer an die Gestaltung und Funktionalität der mobilen Website oder App. So heißt es unter anderem:

Nicht alles auf einmal zeigen

Informationen oder Aktionen werden nur dann sichtbar, wenn der Nutzer sie benötigt. Durch die fortschreitende Offenlegung, auch „progressive Disclosure“ genannt, kann die kognitive Belastung, also die Informationsverarbeitung für den Nutzer verringert und damit das Verständnis der Benutzeroberfläche verbessert werden.

Gesten machen vieles schneller und einfacher

Das Tippen auf einen Button kommt dem Mausklick sehr nahe. Doch es gibt bereits viel raffiniertere Möglichkeiten, wie Heraus- und Heranzoomen mit zwei Fingern, das Wischen zum Rand, um die Seite zu wechseln oder auch das Doppeltippen auf ein Element zum Vergrößern oder Verkleinern von Texten. Immer neue, innovative In-App-Gesten erleichtern so das mobile Leben.

Folge dem Farbverlauf

Auffällige Farbverläufe wecken nicht nur Emotionen, sie lassen auch Hierarchien erkennen. So sind Farbverläufe 2019 ein wichtiger Design-Trend für Apps. Diese Farbverläufe sollen den Nutzer animieren, dem natürlichen Flow der Website zu folgen, alle Funktionen auszuprobieren und zu nutzen.

Fazit

Das sind nur einige Beispiele für aktuelle mobile Design-Entwicklungen. Viele Trends kommen und gehen oft auch schnell wieder. Den besten Erfolg versprechen immer die Anwendungen, bei denen Funktionalität und Gestaltung (Ästhetik) eine Einheit bilden. Findet sich der Nutzer gut zurecht und hat er auch noch Spaß an dem, was und wie er es tut, wird er immer wieder darauf zurückkommen und so positiv zur Steigerung der Conversion Rate beitragen.

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