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Sprachumschalter – wie geht denn das?

19. Juni 2019

Illustration zum Thema Mehrsprachigkeit auf Webseiten

 

Unsere Kunden fragen (1)

In loser Reihenfolge beantworten wir Fragen, die uns unsere Kunden vorab am Telefon oder während der Projektbesprechung stellen. Diesmal geht es um Mehrsprachigkeit auf Webseiten.

Richtet sich eine Website an eine internationale Zielgruppe, müssen die Inhalte in verschiedenen Sprachen angeboten werden. Nun ist es möglich, mit „Google Translate“ oder auch anderen Übersetzungstools Webseiten in die gewünschte Sprache zu übertragen; diese Funktion steht mittlerweile in fast allen Browsern zur Verfügung. – Aber ist das wirklich ratsam?

Über Google Translate erhält der Nutzer einen groben Überblick über die Seiteninhalte. Wer spezielle Dienstleitungen oder Produkte anbietet, möchte aber, dass die Beschreibungen, Vorteilsargumentationen sowie alle detaillierten Informationen leicht verständlich und in guter sprachlicher Qualität übermittelt werden. Nur das schafft Vertrauen und kann potenzielle Kunden überzeugen.

Einbau von Sprachumschaltern

Somit spricht vieles für den Einbau von Sprachumschaltern. Das ist eine technische Herausforderung, die unsere Entwickler perfekt meistern. Sprachumschalter heißt allerdings nicht, dass die Übersetzung automatisch funktioniert. Vielmehr muss jeder Text einzeln übersetzt und an entsprechender Stelle eingefügt werden. Gern helfen wir Ihnen dabei, einen passenden Übersetzer zu finden.

Das Hinterlegen im Content Management System TYPO3 ist zum Glück recht einfach und auch für Laien schnell erlernbar. Denn durch eine Art Kopierfunktion werden alle Formatierungen und Bildelemente der Seite komplett übernommen. Es muss also nur noch der übersetze Text eingefügt werden. Selbst wenn e-pixler die Grundbefüllung der Websites übernommen hat, können Sie nach einer kurzen Schulung, Ihre Inhalte in allen angelegten Sprachen künftig selbst pflegen.

Jede Sprachversion eine eigene URL

Von Google wird empfohlen, für jede Sprachversion einer Website unterschiedliche URLs zu verwenden. Das ist besser als die Sprache der Seite über Browsereinstellungen anzupassen. Unsere Entwickler sorgen mit dem Attribut „hreflang“ dafür, dass Google die Suchergebnisse einfacher mit der korrekten Sprachversion einer Seite verknüpfen kann.

Noch ein Tipp: Aus Erfahrung wissen wir, dass viele Kunden für die jeweiligen Sprachumschalter eine Flagge als Symbol nutzen möchten. Das ist allerdings problematisch. Denn einige Sprachen werden in verschiedenen Ländern gesprochen und nicht selten existieren selbst in einem Land mehrere Sprachen. Eindeutiger ist es in jedem Fall das Länderkennzeichen zu wählen, also zum Beispiel für Seiten in Spanisch „ES“ oder für englische Texte „EN“.

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