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So versenden Sie Newsletter rechtssicher

04. September 2017

Social Media
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Newsletter können ein sehr erfolgreiches Werbemittel sein, denn sie erreichen mit hoher Wahrscheinlichkeit die passende Zielgruppe. Allerdings gilt es beim Newsletter-Versand sehr genau auf Rechtssicherheit zu achten, damit die gute Absicht nicht in Abmahnungen endet.

Die folgenden Tipps helfen Ihnen, Ihren Newsletter auf den richtigen Weg zu bringen:

Einwilligung mit Double-Opt-in

Selbst wenn der Inhalt Ihres Newsletters noch so spannend oder nützlich ist, Sie dürfen ihn nicht einfach an potenzielle Interessenten senden. Denn vor dem Erhalt eines Newsletters oder einer E-Mail-Werbung muss der Adressat dem Empfang zustimmen. Hierfür gilt in Deutschland das Double-Opt-in-Verfahren. Das bedeutet, der künftige Newsletter-Empfänger muss nach der Anmeldung – über einen Klick auf den Link in der Bestätigungsmail – nochmals die Einwilligung bestätigen. Erst dann dürfen Sie die E-Mail-Adresse in Ihren Newsletter-Verteiler aufnehmen.

Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie die die Einwilligung des Empfängers protokollieren, um sie im Zweifel vor Gericht nachweisen zu können.

Tipp

Sollten Sie erst zu einem viel späteren Zeitpunkt Newsletter versenden wollen, ist es nicht sinnvoll schon lange im Voraus die Einwilligung der potenziellen Empfänger einzuholen. Denn dann könnte die Einwilligung erloschen sein.

E-Mail-Adresse reicht aus

So gern Sie von Ihrer Zielgruppe auch personenbezogene Daten hätten, zur Newsletter-Anmeldung reicht die E-Mail-Adresse. Allein diese Angabe darf ein Pflichtfeld sein und muss entsprechend gekennzeichnet werden.

Wichtig ist auch der Hinweis, dass der Newsletter zu jeder Zeit wieder abbestellt werden kann.

Newsletter an Bestandskunden

Das Wettbewerbsrecht enthält in § 7 Abs. 3 UWG eine Ausnahmeregelung. Danach darf E-Mail-Werbung auch ohne ausdrückliche Einwilligungserklärung versendet werden, wenn:

  • ein Unternehmer im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung von dem Kunden dessen elektronische Postadresse erhalten hat,
  • der Unternehmer die Adresse zur Direktwerbung für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen verwendet,
  • der Kunde der Verwendung nicht widersprochen hat
  • der Kunde bei Erhebung der Adresse und bei jeder Verwendung klar und deutlich darauf hingewiesen wird, dass er der Verwendung jederzeit widersprechen kann, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.

Tipp

Um Irritationen zu vermeiden, ist es ratsam, gleich bei Aufnahme einer Geschäftsbeziehung die Einwilligung zur E-Mail-Werbung/zum Newsletter-Versand einzuholen.

Newsletter abbestellen

Am Ende jedes E-Mail Newsletters sollte es dem Empfänger ermöglicht werden, per Klick auf einen Link den Newsletter-Empfang wieder zu beenden.

Verwendung von Bildern

In der Regel werden Sie das Interesse an Ihrem Newsletter auch über Bilder wecken wollen. Achten Sie darauf, dass Sie die Nutzungsrechte an den Bildern besitzen und dass deren gewerbliche Nutzung gestattet ist.

Preisangaben

Enthalten Ihre Newsletter konkrete Kaufangebote, dann ist es wichtig, die Preisangaben (inklusive Mehrwertsteuer) korrekt anzugeben und auch auf die Liefer- und Versandkosten zu verweisen. Dem potenziellen Käufer soll so ein Preisvergleich der Online-Händler erleichtert werden.

Impressumspflicht

Auch beim Newsletter sind Sie verpflichtet, Namen und Anschrift sowie eine E-Mail-Adresse im Rahmen des Impressums anzugeben. Ein Link im Newsletter zum Impressum der Firmenwebseite ist ebenfalls zulässig.

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