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Shopping-Trends und Omni-Channel

08. Januar 2018

Bild zu Shopping-Trends 2025

 

Hand aufs Herz. Wie viele Weihnachtsgeschenke haben Sie in einem Ladengeschäft erworben? Waren es vor ein paar Jahren hauptsächlich Bücher oder CDs, die im Internet bestellt wurden, so gibt es inzwischen wohl nichts, was es nicht auch online gibt.



Selbst der Weihnachtsbraten oder auch der Baum konnten per Klick auf „Jetzt bestellen“ geordert werden. – Verschieben sich die Grenzen zwischen Einkaufsbummel und Bestellknopf oder verschwimmen sie sogar? Sowohl Onlinehändler als auch Ladenbesitzer haben ihr Päcklein zu tragen. Die einen klagen über eine hohe Retourenquote, die anderen fühlen sich als kostenfreier Berater missbraucht.

Für alles wird es Lösungen geben, einige werden bereits erprobt. So führen erste Händler Beratungsgebühren ein, die dann beim Kauf verrechnet werden.

Online und offline unterwegs

Die Kunden werden weiterhin online und offline unterwegs sein. Das zeigt die KPMG-Studie „Trends im Handel 2025“, die auf einer deutschlandweiten repräsentativen Befragung von mehr als 1.000 Konsumenten basiert. Die Studie ermöglicht Einblicke in die Shoppingerfahrungen und das Einkaufsverhalten der Teilnehmer. Es werden künftige Erwartungen an die Unternehmen thematisiert sowie innovative Shoppingkonzepte bewertet. Deutlich zu erkennen: Dem Omni-Channel gehört die Zukunft. So wird es eine strategische und prozessuale Verknüpfung der verschiedenen Vertriebskanäle geben: Stationäre Einkaufsstätten und Onlinekanäle. Der Kunde bleibt der Mittelpunkt, um ihn herum rankt sich ein Omni-Business – nahtlose Integration aller Geschäftsprozesse und Systeme.

Digitale Servicekonzepte

Was erwarten die Kunden? Digitale Serviceangebote werden insbesondere in den Bereichen Elektrogeräte und Baumarktartikel gewünscht. Bei Lebensmitteln und Getränken hingegen sind die Erwartungen im Branchenvergleich besonders niedrig. Bei den digitalen Servicekonzepten fanden Onlinereservierungen zur späteren Abholung im Laden besonderen Anklang. Überdurchschnittliche Erwartungen an digitale Serviceangebote äußerten Männer, jüngere Konsumenten unter 40 Jahren und Personen aus einkommensstarken Haushalten.

Bezahlen: bar oder mit Karte

Was eingekauft wird, muss auch bezahlt werden. Womit wollen Kunden künftig bezahlen? 75 Prozent der Befragten wünscht sich auch in Zukunft die Bar- oder Kartenzahlung. Für das Bezahlen mit dem Smartphone zeigen sich Männer offener als Frauen und 16- bis 29-Jährige sind weniger skeptisch als Männer und Frauen ab 40 Jahren. Hier herrschen vielfach Sicherheitsbedenken, die auch durch eine Verknüpfung mit Bonusprogrammen nicht ausgeräumt werden können.

Direkter Kontakt und hohe Qualität

Gute Nachrichten für Ladenbesitzer: Der direkte, persönliche Kontakt beim Einkauf im Laden ist für drei Viertel der befragten Konsumenten auch in Zukunft wichtig. Qualität rangiert eindeutig vor der Schnäppchenjagd. Dabei wird die Vertrauenswürdigkeit von Produktinformationen des Handels höher bewertet als Kommentare und Bewertungen von Konsumenten.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

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