close

PageSpeed Insights nutzt jetzt Chrome-User-Experience

15. Januar 2018

PageSpeed Insights von Google

 

Wer im Internet nach Informationen oder Produkten sucht, will schnell fündig werden. Baut sich eine Seite erst Schritt für Schritt auf, hat sie schon verloren. Der User klickt weiter. Daher ist die Geschwindigkeit einer Webseite – und zwar auf allen Geräten – ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Mit dem Google-Tool PageSpeed Insights können Webseitenbetreiber prüfen, wie es um die Ladezeiten ihrer Onlinepräsenz bestellt ist. Gute Sache. Allerdings hagelte es von Seiten vieler Webmaster auch Kritik. Ihnen waren die Ergebnisse, die PageSpeed ausspuckte, nicht aussagekräftig genug. So bemängelten sie beispielsweise, dass die vom Tool angezeigten Werte nicht immer mit den realen Ladezeiten übereinstimmten. Demzufolge konnte nicht zuverlässig ermittelt werden, wann eine Optimierung angebracht war.

Neuerungen bei Googles PageSpeed Insights

Google hat reagiert und PageSpeed Insights überarbeitet. Das Seitengeschwindigkeits-Tool zeigt nun an, wie schnell Webseiten basierend auf echten Benutzerdaten geladen werden. Denn PageSpeed arbeitet seit Kurzem mit Daten aus dem Chrome-User-Experience-Report. So können Optimierungsfaktoren besser auf reale Daten abgestimmt und Seitenbetreibern bessere Optimierungsempfehlungen gegeben werden.

Der Report ist ein umfangreicher Datensatz, der einen Einblick ermöglicht, wie Besucher Webseiten wahrnehmen und nutzen. Diese Daten wurden zunächst von rund 10.000 Chrome-Nutzern gesammelt, die sich freiwillig bereit erklärt haben, ihre Nutzungsdaten an Google zu übermitteln. Künftig sollen es noch deutlich mehr werden.  

Bestandteile und Funktionalitäten

Geschwindigkeitswert: Google misst und bewertet die Geschwindigkeit einer Webseite nach verschiedenen Indikatoren und gibt Optimierungsvorschläge. Etwas technischer ausgedrückt: Der Geschwindigkeitswert ergibt sich aus dem Zeitpunkt, wenn der Browser das erste Bit des Inhalts aus dem DOM gerendert hat (First Contentful Paint) und dem Zeitpunkt, wenn das initiale HTML-Dokument vollständig geladen ist (DOM Content Loaded). Die Seite gilt als schnell, wenn sich beide Messwerte im oberen Drittel ihrer Kategorie befinden.

Optimierungsfaktor: Hier wird der Leistungsspielraum geschätzt, wenn davon ausgegangen wird, dass das Aussehen und die Funktionalität der Seite beibehalten werden sollen. Sie Seite wird als gut, mittel oder niedrig klassifiziert.

Seitenaufbauverteilung: In diesem Abschnitt ist zu sehen, wie die Zeitpunkte „First Contentful Paint“ und „DOM Content Loaded“ dieser Seite im Datensatz verteilt sind. Diese Ereignisse werden im Vergleich zu allen Ereignissen im Chrome-User-Experience-Bericht in die Kategorien schnell, durchschnittlich und langsam eingestuft.

Seitenstatistiken: Dieser Abschnitt enthält eine Zusammenfassung darüber, wie viele zusätzliche Runden zum Laden der Ressourcen, die das Rendering blockieren, und wie viel zusätzliche Byte erforderlich sind, um das Rendering abzuschließen.

Optimierungsvorschläge: Hier finden sich erfolgsversprechende Methoden, die angewendet werden können, um die Geschwindigkeit zu erhöhen. Sind die Seiten schnell, ist dieser Bereich standardmäßig ausgeblendet.

Das optimierte Google-Tool ist auf jeden Fall ein erster Schritt zu schnelleren Webseiten. Die eine oder andere angezeigte Optimierung können Webseitenbetreiber vielleicht sogar selbst vornehmen. Wenn das Tool allerdings Aspekte der Seite mehrfach als „niedrig“ klassifiziert, sollten SEO-Experten und Entwickler ran.

Ihr Ansprechpartner:

Dirk Bansemir
Telefon: 030 220563060

e-pixler NEW MEDIA GmbH Die Fullservice Internetagentur e-pixler ist Ihr Profi für Webdesign, TYPO3, SEO, Usability. Besuchen Sie uns. Wir beraten Sie!
Eldenaer Straße 35, Haus I Berlin,
030 22056300

Weitere Standorte

Augsburg

Berlin

Magdeburg

Zeuthen