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Mobile-first-Index – was erwartet Webseiten-Betreiber?

06. November 2017

SEO / SEM
Bild zu Googles Mobile first Index

 

Bereits Ende vergangenen Jahres kündigte es sich an, dass Google künftig einen Mobile Index aufbauen wird, der den Desktop als Hauptindex ablöst. Der Roll-Out hat begonnen, geht aber vorerst langsam voran. Dennoch ist es für Webseitenbetreiber höchste Zeit, sich mit Mobile first auseinanderzusetzen.

Mit Einführung des „Mobile-first-Index“ wird die Suchmaschine nicht mehr prüfen, ob es zur Desktop-Version einer Webseite auch eine Mobile-Version gibt. Vielmehr sollen künftig Smartphone-Nutzern vorrangig Ergebnisse angezeigt werden, die sie mobile leichter nutzen können. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer seine Webseite nicht mobile-optimiert, muss mit einem schlechteren Google-Ranking rechnen.

Webseiten mit einem Response Design lassen sich am leichtesten für Mobile und Desktop optimieren. Die Seite sieht dann auf einem Desktop-Monitor genauso gut aus wie auf dem Smartphone. Wer allerdings eine Unternehmenswebseite mit sehr vielen Inhalten hat, sollte über eine speziell für Smartphones erstellte Webseiten-Version nachdenken. So können Design und Funktion komplett auf die Anforderungen und Bedürfnisse eines Smartphone-Users abgestimmt werden.

Kurze Ladezeiten

Ganz wichtig: Die Seite muss sich unterwegs auch bei nicht optimaler Internetverbindung schnell öffnen. Daher sollten große Bilder und viele Weiterleitungen vermieden werden. Auch auf Animationen verzichtet der Smartphone-Nutzer zugunsten der Geschwindigkeit gern. Ladezeiten über zwei Sekunden tolerieren die Wenigsten. JavaScript-Animationen können zu extremen Ladezeiten führen. Flash oder JavaScript werden von vielen Smartphones nicht unterstützt. Statt eines Videos erwartet den Nutzer dann ein schwarzer Fleck.

Gute Lesbarkeit

Auf dem Smartphone möchte niemand Romane lesen. Daher sollten die Texte in kurzen, klaren Sätzen verfasst sein, gut strukturiert und durch Zwischenüberschriften gegliedert. Wer sich vertiefend informieren will, wird gern zu gegebener Zeit auf die Desktop-Variante wechseln. Als nutzerfreundlich wird ein einspaltiges Layout empfunden, bei dem alle Inhalte untereinanderstehen. Die Schriftgröße sollte so gewählt sein, dass alles ohne Zoomen gut erkennbar ist.

Navigieren und Klicken

Wer den Bestell-Button nicht klicken kann, wird keinen Kauf abschließen. Wichtige Buttons oder klickbare Menüpunkte in einem Online-Shop sollten daher in der mobilen Variante besonders groß und im optimalen Abstand angeordnet sein. Jedes Element muss problemlos einzeln klickbar sein. Listen, Schieberegler und umfangreiche Drop-down-Menüs sollten dem Desktop vorbehalten sein.

Umstellung des Suchalgorithmus

Auch wenn noch nicht bekannt ist, wann der neue Index kommt, führt kein Weg an einer mobiloptimierten Webseite vorbei. Das Nutzerverhalten von Smartphone-Besitzern kann jeder jeden Tag überall beobachten. Doch Vorsicht: Nicht alle mobilen Versionen ranken per se besser. Google belohnt nur funktionierende und vollstände mobile Versionen.

e-pixler berät Sie gern und hilft Ihnen dabei, einem Ranking-Verlust vorzubeugen.

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