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Die DSGVO kommt …

01. Mai 2018

Blog
Bild zu DSGVO

 

Sie steht sozusagen schon vor der Tür. Am 25. Mai wird die neue Datenschutz-Grundverordnung wirksam. Bis dahin gibt es für Webseitenbetreiber und Unternehmen noch einiges zu tun, um für den Start gut gerüstet zu sein. Viele Kunden haben uns bereits angerufen und ihre Fragen gestellt. Wir können keine rechtsverbindlichen Auskünfte geben. Daher empfehlen wir immer, Rechtstexte durch einen Anwalt oder Datenschutzbeauftragten prüfen zu lassen. – Doch einige Anregungen, worauf unsere Kunden insbesondere achten sollten, vermitteln wir gern.

Wichtige Punkte, die es unter anderem zu prüfen gilt, sind:

  • die Datenschutzerklärung & Impressum
  • die Richtlinien bei der Newsletter-Anmeldung
  • Kontaktformulare
  • der datenschutzkonforme Einsatz von Webanalyse- und Tracking-Tools wie z. B. Google Analytics

Verständlichkeit ist Pflicht

Auch für die Datenschutzerklärung gilt: Verständlichkeit ist Pflicht. Alle Informationen müssen in leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache übermittelt werden. Der Link zur Datenschutzerklärung sollte gut sichtbar auf der Startseite des Webauftritts stehen.

Checklisten für die Datenschutzerklärung sind an vielen Stellen im Internet zu finden. Allerdings auf der sicheren Seite ist nur, wer sich seine individuelle Erklärung von einem Fachmann erstellen lässt. Neu ist beispielsweise die Pflicht zur Nennung der Kontaktdaten eines gegebenenfalls vorhandenen Datenschutzbeauftragten. Darüber hinaus soll der Nutzer erfahren, wie lange Daten über ihn gespeichert werden. Kann ein fester Zeitraum nicht angegeben werden, müssen die Kriterien für die Speicherdauer genannt werden.

Aktive Zustimmung zum Newsletter-Empfang

Wer einen Newsletter versendet, muss den Empfänger auf die Abbestellmöglichkeit in der Datenschutzerklärung hinweisen. Die Einwilligung in den Newsletter-Erhalt muss durch eine ausdrückliche Handlung des Interessenten über das sogenannte Double-Opt-in-Verfahren erfolgen. An Daten erfasst werden, darf nur die E-Mail-Adresse.

Kontaktformular gut auffindbar

Das Kontaktformular muss für den Nutzer leicht zugänglich sein und als Überschrift sollte „Kontakt“ oder „Kontaktformular“ stehen. Alle Formulardaten müssen verschlüsselt (TSL/SSL) übertragen werden. Pflichtfelder sind deutlich zu kennzeichnen und es dürfen nur zwingend notwendige Personendaten erhoben werden.

Vertrag mit Google

Wer Google Analytics nutzt muss unbedingt mit Google einen Vertrag abgeschlossen haben. Neuerdings ist für den Vertrag auch das elektronische Format vorgesehen. Der Tracking Code muss durch IP-Anonymisierung ergänzt werden und die Datenschutzerklärung angepasst. Weiter muss für Nutzer, die nicht erfasst werden wollen, ein Widerspruchsrecht durch einen Opt-out-Cookie geschaffen werden.

Wir können hier nur einzelne Anhaltspunkte geben. Wer detaillierte Fragen hat, sollte sich an einen Anwalt seines Vertrauens wenden. Wer unsicher ist, an welchen Stellen er noch nachbessern muss, kann sich gern an uns wenden. Wir checken Ihre Webseite und decken Schwachstellen auf, bevor es andere tun.

Rufen Sie uns an 030 22056300 oder schreiben Sie eine E-Mail an info(at)e-pixler.de

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