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Agiles versus klassisches Projektmanagement

03. April 2018

Bild zu agiles oder klassisches Projektmanagement

 

Klassisch oder agil – wie hätten Sie Ihr Projekt gern realisiert? Bei dieser Frage würden uns unsere Kunden wohl irritiert anschauen. – Interessant ist es aber dennoch, die Unterschiede aufzuzeigen.





Während wir beim klassischen Projektmanagement zu Beginn eines Projekts ausführlich und umfangreich planen, wird beim agilen Projektmanagement das adaptive Planen und eine schnelle Abstimmung im Team bevorzugt.

Klassisches Projektmanagement

In klassisch umgesetzten Projekten stehen der Umfang und der Prozess fest, während Zeit und Aufwand variabel sind. Das heißt, die Anforderungen werden nur am Anfang, oft in einem Lastenheft erfasst; die Ergebnisse nur am Ende des Projekts geliefert und bewertet. Der Einfluss von Stakeholdern, also von Menschen, die ein Interesse am Ausgang des Projekts haben, sinkt im Verlauf des Projekts. Der Projektmanager steuert und verantwortet das gesamte Projekt. Kommuniziert wird in meist langen Meetings und mithilfe von Dokumenten.

Agiles Projektmanagement

Für das agile Projektmanagement gibt es unterschiedliche Methoden, die aber alle auf Flexibilität und Anpassung setzen. Typisch für die agile Arbeitsweise ist, dass alle Phasen eine Iteration (wiederholende Durchführung) durchlaufen. Dabei wird der Prozess fortlaufend verbessert. Anforderungen werden kontinuierlich erfasst. Stakeholder können immer wieder Einfluss auf das Projekt nehmen. Denn Ergebnisse werden im Projektverlauf regelmäßig geliefert und bewertet. Das Projektteam managt sich selbst und übernimmt gemeinsam Verantwortung. In täglichen, kurzen Meetings wird kommuniziert und nur wenig dokumentiert. Im Gegensatz zum klassischen Projektmanagement stehen hier Zeit und Aufwand fest, während der Umfang variabel ist.

Hybrides Projektmanagement

Eigentlich schreit alles nach agiler Arbeitsweise. Dennoch kann es Gründe geben, dass Unternehmen stark im klassischen Projektmanagement verankert sind und ihre Prozesse nicht einfach umwerfen können oder wollen. Hier bietet sich ein Mix von beiden Varianten an.  Das hybride Projektmanagement versucht, den klassischen Aufbau und Ablauf von Projekten mit agilen Aspekten zu verknüpfen. Das kann gut funktionieren, wenn der kontinuierliche Informationsaustausch zwischen den Beteiligten zuverlässig erfolgt. Durch eine offenere Kommunikation werden viele Entscheidungen leichter nachvollziehbar, weil das Verständnis für andere Unternehmensbereiche wächst.

Ausblick

Die Zukunft gehört aller Voraussicht nach dem agilen Projektmanagement. Das Konzept des Agil-Seins stammt aus der Software-Entwicklung, hat sich im Laufe der Jahre aber auch für andere Projekte bewährt. Es werden Rollen, Prozesse und Projektpläne aus der klassischen Vorgehensweise hinterfragt. Stattdessen nehmen Stakeholder einen wichtigen Platz während des gesamten Projekts ein. Sie werden intensiv einbezogen und erhalten regelmäßig Ergebnisse. Änderungen sind sogar willkommen, denn nur so können die besten Ergebnisse herausgeholt werden.

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