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Keine Wandale bei Pommes mit Ketschup oder Majo

05. Juli 2017, 

 

Der Rat hat getagt und es ist Gutes herausgekommen. Ab sofort dürfen Fremdwörter nicht mehr so geschrieben werden, wie wir sie sprechen.  Sprachentgleisungen wie Majonäse , Wandalismus oder Ketschup wurde damit Einhalt geboten.

Dafür lässt der Rat für deutsche Rechtschreibung die Verwendung des Großbuchstaben „ẞ“ neben „SS“ zu. Wir dürfen also künftig bei langer Trockenheit zur GIEßKANNE oder GIESSKANNE greifen.

Darüber hinaus wurde der beobachtete Gebrauch bei der Schreibung von festen Verbindungen aus Adjektiv und Substantiv in Regeln gefasst.

Hier gilt: „In festen Verbindungen aus Adjektiv und Substantiv, die als Ganzes eine begriffliche Einheit bilden, richtet sich die Schreibung des adjektivischen Bestandteils nach der jeweils zugrunde liegenden Bedingung.“ Also:

  • Bei wörtlichem bzw. bildhaftem Gebrauch ist die Kleinschreibung der Regelfall.
    Beispiele:  freier Mitarbeiter, stilles Wasser

  • Bei besonderen Anredeformen oder auch bei Feier- und Gedenktagen gilt die Großschreibung
    Beispiele: Heiliger Vater, Regierender Bürgermeister; der Erste Mai, der Heilige Abend

  • Bei schwankendem Gebrauch gelten neu grundsätzlich beide Schreibungen
    Beispiele: mittlere oder Mittlere Reife, runder oder Runder Tisch

Neues gibt es auch bei der Bindestrichschreibung. Jetzt können wir u. a. ganz offiziell „Ex-Regierungschef“ und „Co-Trainer“ schreiben. Nicht verändert hat sich – obwohl es so oft falsch geschrieben wird – die Schreibweise von herzlich willkommen, wenn willkommen adjektivisch gebraucht wird.

Es heißt also weiterhin: Herzlich willkommen bei e-pixler!

Ausführliche Informationen zu den neuen Rechtschreibregeln 2017 findet ihr hier.

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