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WordPress oder TYPO3? Das ist hier die Frage!

26. August 2015, 
Icon zum Thema Wordpres oder TYPO3

 

„Natürlich wollen wir eine Website! Sie braucht ein modernes Design und soll auch funktional unseren Ansprüchen genügen.“ So oder so ähnlich äußern sich viele Unternehmen, wenn es um das Thema Homepage geht. Doch schnell stellt sich die Frage: „Mit welcher Software soll das eigentlich geschehen?“

Für die Erstellung einer Website gibt es viele verschiedene Content-Management-Systeme (CMS). Bei Shopsystemen bietet sich beispielsweise Magento an, für den Großteil aller Homepages werden mittlerweile TYPO3 oder WordPress genutzt. Beide Systeme eignen sich hervorragend für die Gestaltung und Pflege einer Website. Welches CMS für Ihre Homepage das beste ist, hängt von Ihren persönlichen Vorstellungen und Bedürfnissen ab.

TYPO3 mit großem Leistungsumfang

WordPress und TYPO3 haben zwar viele Gemeinsamkeiten, doch bei der Entscheidung für ein CMS zählen die Unterschiede. Und da sind WordPress und TYPO3 schon in ihrem  Ursprung und damit der grundsätzlich anvisierten Zielgruppe sehr verschieden. Während WordPress als Software für einfache Blogs startete und sich langsam zu einem umfangreichen System entwickelte, war TYPO3 von Beginn an als komplexes, vollwertiges CMS für Unternehmen angelegt.

Das lässt sich auch am Leistungsumfang der Systeme festmachen: TYPO3 bietet deutlich mehr Funktionen als das einfachere WordPress. 

Das beginnt bereits bei der Gestaltung der Website. WordPress-User haben zwar die Wahl zwischen tausenden Layouts, den sogenannten Themes. Allerdings sind Änderungen nur noch sehr schwierig umzusetzen, wenn man sich erst einmal für ein Theme entschieden hat. Außerdem sind bei WordPress viele Funktionen mit dem Design verknüpft. Das heißt, dass nach der Wahl eines Themes bestimmte Funktionen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr nutzbar sind. TYPO3 ist hier keinerlei Einschränkungen unterworfen, da Design und Funktion klar getrennt sind.

Zu den zahlreichen Möglichkeiten von TYPO3 gehört es, beliebig viele Inhaltselemente auf einer Seite frei sortieren zu können. WordPress-User sind hier deutlich eingeschränkter und haben lediglich ein Editorfeld zur Verfügung, in dem die komplette Seite angelegt wird. Und das ist nur ein Beispiel für die zahlreichen Anwendungsvorteile von TYPO3.

Auch bei der Darstellung und Verwaltung schlägt die größere Komplexität von TYPO3 zu Buche: Die verschiedenen Seiten werden bei TYPO3 übersichtlich in einem Seitenbaum angezeigt, wie es Anwender auf ähnliche Weise vom Windows-Explorer gewohnt sind. Änderungen und Verschiebungen innerhalb der verschiedenen Ebenen sind per Drag and Drop problemlos möglich. WordPress zeigt die Seiten lediglich in einer Liste untereinander an. Bei einer größeren Anzahl gehen da schnell die Übersicht und die Hierarchie verloren.

Gerade für größere Unternehmen und Webseitenbetreiber, bei denen viele Personen bei der Betreuung der Homepage involviert sind, bietet die Rechteverwaltung von TYPO3 ein großes Plus. Das System erlaubt es uneingeschränkt, individuelle Anwenderrechte zu verteilen und beliebige Benutzertypen anzulegen.  WordPress bietet lediglich fünf voreingestellte Nutzerrollen.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Funktionen, die bei TYPO3 im Gegensatz zu WordPress von Haus aus implementiert sind. Dazu zählen etwa die multilinguale Unterstützung und die Organisation mehrerer Domains.

WordPress: Schnell und einfach

Es mag vielleicht der Eindruck entstehen, dass WordPress nicht für die Erstellung von Websites geeignet sei. Doch dem ist nicht so: WordPress ist lediglich auf eine andere Zielgruppe ausgerichtet. Es kann zwar nicht mit so vielen Funktionen aufwarten wie TYPO3, hat dafür aber andere Vorteile.

Das große Plus von WordPress ist seine Einfachheit. Das Grundsystem ist in weniger als fünf Minuten installiert und auch Laien sind sehr schnell in der Lage, mit dem CMS zu arbeiten. Schon nach einer kurzen Einarbeitungszeit können Anwender problemlos Inhalte einpflegen, bearbeiten und verwalten.  Durch diese einfache, wenig komplexe Grundausrichtung benötigt WordPress auch weniger technische Ressourcen.

Ein weiterer Vorteil von WordPress ist die einfache Erweiterung der Software. Mithilfe von Plug-ins lassen sich zahlreiche Funktionen zum ursprünglichen System hinzufügen. Möglich sind etwa Social Media- Verknüpfungen, Statistiken, Verbesserungen der Seitengeschwindigkeit und der Sicherheit. Auch die wichtige Suchmaschinenoptimierung ist für Laien deutlich erleichtert. Mittlerweile gibt es ca. 40.000 verschiedene Plug-ins für WordPress.

Mit diesen Plug-ins lassen sich auch viele der Funktionen hinzufügen, die bei TYPO3 bereits von Beginn an implementiert sind. Allerdings besteht dabei die Gefahr, den entscheidenden Vorteil von WordPress zu verspielen: Zu viele Plug-ins machen das CMS langsam und komplex.

TYPO3 für größere Websites, WordPress für kleinere Homepages

Sowohl TYPO3 als auch WordPress haben ihre Vorteile. TYPO3 kann umfangreiche Leistungen vorweisen, WordPress glänzt mit Einfachheit. Daher wird schon aus der jeweiligen Ausrichtung der Systeme erkennbar, für wen sich welche Software am besten eignet:

Das als Software für Blogger gestartete WordPress hat eine intensive Entwicklung in Richtung eines vollwertigen CMS durchlaufen. Hinsichtlich der Funktionen ist es TYPO3 allerdings noch unterlegen. Dafür bietet der einfache und schnelle Einstieg für Privatpersonen und kleinere Unternehmen eine ausgezeichnete Möglichkeit, überzeugende Homepages zu erstellen.

Für größere Unternehmen ist hingegen TYPO3 die ideale Wahl. Mit seinen umfassenden Leistungen und zahlreichen Funktionen bietet das CMS alle Möglichkeiten, komplexe, funktionale und moderne Websites zu gestalten.

Welche Software sich jedoch tatsächlich am besten für Ihr Projekt eignet, ist immer von Ihren individuellen Wünschen, Zielen, Ausrichtungen und Erfahrungen abhängig. Darum beraten wir Sie gern in einem persönlichen Gespräch.

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